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Schöner Traum mit suggestiver Kraft

Sensationell choreographiert - und ein Plädoyer gegen Rassismus: HAIRSPRAY in Dortmund

Das Musical HAIRSPRAY ist nicht allzu häufig auf den großen Profibühnen zu sehen - in letzter Zeit jedoch, und bestimmt nicht ohne Grund, kam das leichtfüßige und doch ernsthafte Statement gegen Rassismus gleich an drei renommierten Häusern heraus: am Musiktheater Linz, am Staatstheater Braunschweig und nun an der Oper Dortmund. In der Premierenkritik der Westfälischen Rundschau heißt es: "Mit bösem Wortwitz und der mitreißenden Musik Marc Shaimans" entwerfe HAIRSPRAY "ein Gegenbild zu Intoleranz und Dogmatismus". Die Ruhrnachrichten bemerken, dass Regisseurin Melissa King "auch mit Augenzwinkern das Show- und Fernsehgeschäft auf die Schippe" nehme und nennen HAIRSPRAY "ein Highschool-Musical in erster Linie für ein junges Publikum", das aber auch "deren Elterngeneration" Spaß mache.

10 Dinge, die Sie über HAIRSPRAY wissen müssen, hat Dortmunds Dramaturgin Wiebke Hetmanek im Opernblog zusammengestellt. Das Musical ist in Dortmund auch ein Abschiedsgeschenk an Kammersänger Hannes Brock, der die Rolle der Edna Turnblad spielt und wie in früheren Produktionen seine Kollegen Ralph Morgenstern, Uwe Ochsenknecht oder Randy Diamond ebenso viel Spaß an dieser bereits von Divine und John Travolta präsentierten Travestie wie Erfolg beim Publikum hat.

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