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"Da hat alles gestimmt" - ROXY UND IHR WUNDERTEAM in Augsburg

Auch heute können die richtigen Teams wahre Wunder bewirken - und die Theaterbühne wird zum Fußballplatz.

Operette müsse man "heute viel spritziger, frecher, frivoler, lasziver machen muss als seinerzeit", sagte kürzlich einer, der es als Direktor der Wiener Volksoper wissen muss. Diesem Diktum von Robert Meyer hat Martin G. Bergers Inszenierung von ROXY UND IHR WUNDERTEAM am Theater Augsburg offensichtlich entsprochen - meinte doch das Magazin "O-Ton", die Aufführung sei "frech frivol, anzüglich und befreiend" sowie "spritzig effektvoll" gewesen. Viele andere Rezensenten stimmten ein, u.a. im Deutschlandfunk: "Eine sehr gegenwärtige Inszenierung, die trotzdem große Revue, schöne Auftritte, große Ensembles bietet", hieß es dort. Paul Abraham in Augsburg, das sei "pralles, sattes Unterhaltungstheater, aber immer wieder mit einer Botschaft, die nie pathetisch oder kitschig rüberkommt". Der Bayerische Rundfunk zeichnete ROXY UND IHR WUNDERTEAM in der Augsburger Produktion mit dem "Operetten-Frosch" aus. Das Weblog "OpernLoderer" meinte, in Berlin würde ROXY wohl "schnell zur Kultoperette". Nun, was ist nicht ist, kann ja werden.

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