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Lachsalven vorprogrammiert

OTELLO DARF NICHT PLATZEN sorgt auch in Bremerhaven für viel Spaß, mit swingendem Orchester und Regiepräzision.

OTELLO DARF NICHT PLATZEN (orig. LEND ME A TENOR) ist eine berühmte Boulevardkomödie im Gewand eines liebenswerten und hoch professionell auf den Punkt gebrachten Musicals. "Nicht nur musikalisch ein Leckerbissen" sei , meint der Rezensent des Weserkurier anlässlich der Premiere am Stadttheater Bremerhaven, der jene musikalischen Aspekte zunächst so zusammenfasst: "Hier gibt es keinen Einheitsbrei, den man oft in modernen Musicals vorfindet, sondern eine Vielzahl von guten, mitreißenden Einfällen. Das swingt und hat Melodie - George Gershwin und Cole Porter lassen grüßen". Aber gerade auch das "Feuerwerk der Verwechslungen" als Grundlage des Welterfolgs von Ken Ludwigs Bühnenstück sei im Musical ebenso mitreißend.

Nicht zuletzt wirkt an diesem Musical, das wie gemacht ist fürs typische deutsche Stadttheater, ein "richtiges" Orchester mit: "Dirigent Thomas Kalb gelingt es zudem, die Leichtigkeit des Geschehens auf das Orchester zu übertragen. Zwischen schmachtenden Geigen und jazzenden Bläsern, Katja Bördners fulminantem Arien-Potpourri und dem großen Finale, sind die Musikerinnen und Musiker jedem Rhythmus gewachsen", so der Weserkurier.

Die Musicalzentrale schreibt: "Ansgar Weigners temporeiche und muntere, allerdings nie in Richtung Klamauk abgleitende Inszenierung schnurrt so perfekt wie ein Schweizer Präzisions-Uhrwerk" und schließt mit der Aufforderung: "Es sollten möglichst viele Menschen den Weg ins Theater finden. Denn eines ist sicher: In dem vortrefflich gelungenen Musical gibt es viel zu lachen. Und Lachen ist ja bekanntlich gesund!"

Das Musical LEND ME A TENOR nach dem Boulevard-Dauerbrenner gleichen Namens von Ken Ludwig wurde 2006 in einer szenischen Lesung präsentiert und 2007 beim Utah Shakespearean Festival (New American Playwright Project) erstmals auf der Bühne gezeigt. Im Londoner West End kam das Werk im Juni 2011 am gleichen Ort heraus wie die Schauspielvorlage, dem Gielgud Theatre. 

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