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FANNY UND ALEXANDER



Fanny och Alexander (1982)

Schauspiel

Ingmar Bergman
Deutsch von Hans-Joachim Maass

JW

Uppsala, eine Kleinstadt in Schweden, um 1909: Angeregt von den Bildern seiner Laterna magica ist die Welt des zehnjährigen Alexander ein Ort, den er mit stummer Neugier und stiller Verwunderung auf sich wirken lässt. Seine Eltern, Oskar und Emilie Ekdahl, leiten in zweiter Generation das Theater der Stadt. Patriarchin der Familie ist die Großmutter Helena Ekdahl, eine ehemalige Schauspielerin, mit der sich Alexander, seine Schwester Fanny und seine Eltern eine große Wohnung teilen. Mit den beiden Brüdern Oscars und ihren Frauen, dem Dienstpersonal sowie dem jüdischen Antiquitätenhändler Isaak feiert man üppige Feste, erfolgreiche Premieren und genießt das Leben. Es gibt kleine Konflikte und amouröse Eskapaden – aber man hält zusammen.

Diese magische Kindheitsidylle zerbricht als Alexanders Vater während einer „Hamlet“-Probe einen Herzinfarkt erleidet und stirbt. Emilie, immer noch jung, attraktiv und leidenschaftlich, beschließt dem Theater und dem Schauspielerberuf den Rücken zu kehren und heiratet den asketischen Bischof Vergérus. Dessen Blick auf die Welt wird bestimmt von Sünde und Bestrafung, seine Erziehungsmethoden sind drastisch. Zwischen Alexander und seinem Stiefvater entwickelt sich eine tiefe gegenseitige Abneigung. Um den Schrecken der wirklichen Welt die Stirn zu bieten, flüchtet Alexander sich mehr und mehr in die mystisch-dunkle Welt seiner Imagination.

Bergmans opulente und aus der Perspektive eines Kindes erzählte Familienchronik ist Märchen und Epos, Kindheitserinnerung und Mythos und gleichzeitig eine Liebeserklärung an die Welt des Theaters mit ihrer Macht der Emotionen und der Phantasie. Ein poetisches Meisterwerk, wie geschaffen für grandioses Erzähltheater in großer Besetzung.


Deutschland

14 Herren
10 Damen
2 Mädchen
1 Junge



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