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TREULOSE



Trolösa (2000)

Schauspiel

Partitur für ein Bildmedium von Ingmar Bergman
Deutsch von Renate Bleibtreu

JW

Keine andere Form des gewöhnlichen Scheiterns, weder Krankheit noch Ruin oder Versagen im Beruf, findet einen solch tiefen, grausamen Widerhall im Unbewußten wie die Trennung. Sie rührt unmittelbar an den Ursprung aller Angst und weckt ihn auf. Sie greift mit einem Griff so tief, wie überhaupt Leben in uns reicht.
Botho Strauß

*

Eine Figur namens Bergman wird, am Schreibtisch sitzend, von einer Stimme angesprochen. Was zunächst wie die Entstehung einer Fiktion anmutet, erweist sich bald als Erinnerung, mit der zu leben so schwerfällt, dass sie sich immer wieder buchstäblich "ins Spiel" bringen muss. In Rückblenden und reflektierenden Einschüben erfährt man, zeitgleich mit den Bühnenfiguren, von einem Betrug, der den menschlichen Abgrund des Paares aufs Erbärmlichste offenlegt. Kurze Zwischenspiele bilden dabei die Berichte von Isabelle, dem Kind der Eheleute. Sie klingen wie bitterböse Märchen, Träume oder Phantasien. Am Ende muss ohne Aussicht auf Erbarmen mit dem Scheitern der Liebe gelebt werden, mit Trennung und Schuld.
Renate Bleibtreu (Übersetzerin)

*

Die "Lebenskatastrophe" vollzieht sich nicht als szenisches Geschehen, sondern gesprächsweise. "Bergman" und eine "Stimme", die sich Marianne als Objekt und Subjekt einverleibt, konstruieren und reflektieren Beweggründe des Ehebetrugs, behaupten das Eigenständige der Kunstfigur gegenüber ihrem Erfinder, der ebenfalls eine Kunstfigur ist, und schaffen die Bedingungen, unter denen die Session stattfindet, die sich auf die Kommentarebene begibt und wie eine Probe zu einem Stück aus dem Geist Pirandellos abläuft. 
(k. west - Magazin für Kunst, Kultur, Gesellschaft)


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