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Handelskrieg und Präsidentschaftswahl

Auch beinahe Hundertjährige haben uns viel zu sagen - drei Gershwin-Musicals als Politsatiren für hier und heute.

Das Oval Office 1981 (Wikimedia Commons)

George Gershwin (Foto: Wikimedia Commons, George Grantham Bain)

George Gershwin hat in seinem allzu kurzen Leben viele Hits geschrieben – zahlreiche Songs aus seinen Musicals sind heute Standards. Um 1930, in politisch angespannter Zeit, schuf Gershwin mit George S. Kaufman und Morrie Ryskind, den Drehbuchautoren der Marx Brothers, drei satirisch geprägte Musicals zu politischen Themen, die uns auch heute seltsam vertraut erscheinen – sehr gute Beispiele dafür, dass sich Unterhaltung und Relevanz nicht ausschließen.

In STRIKE UP THE BAND (dt. DER KÄSEKRIEG) erklärt die US-Regierung der Schweiz den Krieg, um das Monopol eines amerikanischen Käsefabrikanten zu sichern.

In OF THEE I SING (dt. WINTERGREEN FOR PRESIDENT), dem ersten mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Musical, ködert ein Präsidentschaftskandidat die potenziellen Wähler mit der Zusage, eine Schönheitskönigin zu heiraten.

In LET THEM EAT CAKE (dt. KUCHEN FÜRS VOLK) tut sich derselbe Politiker nach der Wahlniederlage mit radikalen Gruppierungen zusammen, weil er um jeden Preis ins Weiße Haus zurückkehren will.

Es ist höchste Zeit, dass diese Musicals von George Gershwin auf die Bühne zurückfinden, finden Sie nicht? Gerne versorgen wir Sie mit Ansichtsmaterial!


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