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Rauschende Klänge auf dem SUNSET BOULEVARD

In den ersten beiden Produktionen der „Symphonic Version“ glänzen in Dortmund und Lübeck die Orchester – und zwei sehr unterschiedliche Stars.

Im Frühjahr staunten Publikum und Kritiker im Londoner Coliseum, als Andrew Lloyd Webbers SUNSET BOULEVARD nicht nur Stars wie Glenn Close und Michael Xavier, sondern auch ein vergleichsweise riesiges Orchester aufwies. Möglich wurde dies durch die Koproduktion mit der English National Opera, aber auch durch die bis dahin selten aufgeführte „Symphonic Version“ dieses Musicals, die für deutsche Verhältnisse wie geschaffen ist: Schon kurz nach Verfügbarkeit angelten sich die Theater in Dortmund und Lübeck diese Fassung, die die meisten Synthesizer-Töne „richtigen“ Instrumenten zuordnet und auf Elektronik fast ganz verzichtet.

Eine gute Entscheidung, meinten insbesondere die Dortmunder Rezensenten. Der große Reiz von SUNSET BOULEVARD sind aber auch die Besetzungsmöglichkeiten: Der Einsatz von Ensemblemitgliedern (durchaus auch musicalaffinen Opernsängern) ist ebenso möglich wie die Präsentation von Musicaldarstellern. In Dortmund glänzten Pia Douwes und Oliver Arno als Norma und Joe, an ihrer Seite konnte Hannes Brock als Max seine große Opernerfahrung ausspielen. Lübeck lud sein ehemaliges Ensemblemitglied Rasmus Borkowski als Joe ein und landete mit Stargast Gitte Haenning als Norma einen aparten Besetzungscoup. Die Begeisterung des hanseatischen Premierenpublikums habe an Raserei gegrenzt, hieß es in einer Rezension. Na bitte!

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