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HERBSTSONATE: Milde Etüde in Moll

Pressestimmen zur HERBSTSONATE von Ingmar Bergman in Landshut

Am Ende ist Mama weg, aber das Verständnis angekommen, dass eine Familie nur dann funktioniert, wenn sie ein Hort gegenseitigen Respekts und erwartungsfreier Liebe ist.Im Studio des Landshuter Stadttheaters, wo Bergmans Seelenecholot jetzt in einer gelungenen Inszenierung von Claus Tröger ausgeworfen wurde, entwickelt sich dieses Verständnis in aller Behutsamkeit, ist die Botschaft verpackt in einer Allerweltsgeschichte. (...) Entstehung, Erleben und Ergebnis eines Konflikts ist also die Geschichte der "Herbstsonate", eine schöne, milde, kluge Etüde in Moll. (...) Ursula Erb gibt ganz die grande dame, die stets um Fassung bemüht ist, weil sie Leidenschaft und Temperament tatsächlich nur am Tasteninstrument spürt, aber hinter ihrem reservierten Tun lässt Erb auch die Verzweiflung einer Frau spüren, die einfach nicht aus ihrer Haut kann. Die hoch talentierte Susanne Engelhardt weiß in ihrem Text so viele Nuancen zu entdecken, dass sie den Großteil ihrer Rolle zwar lebhaft gestalten, aber ruhig und zurückhaltend spielen kann; so gelingt die Wucht ihres plötzlichen emotionalen Ausbruchs um so wirkungsvoller." (Christian Muggenthaler, Landshuter Zeitung, 7.3.11)

"Regisseur und Ausstatter Claus Tröger entwickelt diesen Weg lieben zu lernen in der Studiobühne des Landshuter Stadttheaters über ein analytisches, überaus spannendes Erzähllabor." (Michaela Schabel, Landshut aktuell, 9.3.11)

Quelle: Website Landestheater Niederbayern. Informationen zu HERBSTSONATE bei Musik und Bühne finden Sie hier.


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