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Hundertzwanzig Minuten Fantasie

Der Hofer Rezensent von THE DROWSY CHAPERONE findet die deutschsprachige Erstaufführung "richtig gut".

THE DROWSY CHAPERONE in Hof: Ensemble, sitzend Miriam Schwan (Janet Van De Graaff), dahinter Mann im Sessel (Karsten Jesgarz). Foto: Harald Dietz, SFF Fotodesign

Michael Thumser hebt in der Frankenpost nicht zuletzt auch die Verwandtschaft des Musicals mit den Werken von George und Ira Gershwin hervor: "Wirklich könnte das Personal von den Gershwin-Brüdern stammen; zugleich aber parodiert die Inszenierung deren Leichtsinn und Mutwillen, in dem [der Regisseur] Friese ihre 'Lächerlichkeit zu quirligen Nonsens-Nummern und närrischen Tableaus aufdonnert. Mit Schabernack, Spektakel und sogar Satire schäumt er die hirnrissigen Scherzereien auf, und passend schäumt es dazu aus dem Graben: Dort legen Mitglieder der Symphoniker '& Gäste' unbeschwert Mund und Hände an Blas- und Schlagwerk und allerlei Bigband-Instrumentarium". Die Zuschauer, so berichtet der Rezensent, "jubeln der deutschsprachigen Erstaufführung nach knapp zwei pausenlosen Stunden vor heller Freude zu". Das spiegelt sich auch in den Onlinekommentaren wider: "Großartig, dass es dieses Stück nach Deutschland geschafft hat", heißt es da, und "Endlich ist es mal gelungen, den Wortwitz auch in der deutschen Fassung zu erhalten". Das Internetportal livekritik.de fasst zusammen: "Es entsteht ein 120-minütiges Typenspektakel. (...) Hoffentlich wird diese Produktion von anderen Theatern gekauft."

Infos zum Stück bei Musik und Bühne finden Sie mit diesem Link. Die weiteren Vorstellungstermine (nur noch bis 31. Mai!) sehen Sie auf den Internetseiten des Theaters.


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