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Japan als Verkleidung - MIKADO in München

19. November 2011
München

Auf ein Neues: Mit dem MIKADO bringt das Staatstheater am Gärtnerplatz in kurzer Folge ein zweites Stück von Gilbert und Sullivan heraus.

Der Regisseur Holger Seitz darf beim MIKADO erneut sein Gespür für den speziellen britischen Humor beweisen (Foto: Staatstheater am Gärtnerplatz).

Nach dem Erfolg von DIE PIRATEN VON PENZANCE am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz schrieb der Kritiker des Online-Musikmagazins (OMM): „Die in der nächsten Spielzeit folgende Produktion  DER MIKADO ODER DIE STADT TITIPU, bei der ebenfalls Holger Seitz Regie führen und Fiona Copley die Choreographie erarbeiten wird, darf nach diesem Piratenstreich mit großer Spannung erwartet werden.“ Nun ist es also soweit: Am 19. November ist MIKADO-Premiere am Münchner Gärtnerplatz, und zum Produktionsteam gehört neben Seitz und Copley der junge Dirigent Benjamin Reiners, der sich zwei Jahre in München bewährt hat, nunmehr frisch gebackener 2. Kapellmeister an der Staatsoper Hannover ist und für den MIKADO als Gast nach München zurückkehrt. In der Ankündigung des Staatstheaters am Gärtnerplatz heißt es: „DER MIKADO ODER DIE STADT TITIPU, eine makabre Farce, verfremdet und entrückt nach Fernost, wurde nach der Uraufführung bemerkenswerte 672 Tage in Folge gespielt. Wieder einmal stellt das Autorenteam Gilbert & Sullivan, die Satiriker des British Empire, seine kongeniale Kreativität unter Beweis, wenn es mit seiner eigenwilligen Ironie dieses wunderliche Reich des Mikado entwirft. Gesetzestreue und Liebe scheinen in Titipu eine Frage der Interpretation zu sein. Dabei kann das ferne Japan durchaus als Verkleidung europäischer Umstände gesehen werden. Das fremdartige Anderswo wird von Gilbert und Sullivan in sprachliche und musikalische Fernostzitate gekleidet und ihr schwarzer Humor à la Monty Python provoziert die Lachmuskeln.“ Die Titelrolle singt Stefan Sevenich, die nächsten Vorstellungen sind am 21. November, am 1., 6., 13 und 21. Dezember und weiter im Jahr 2012. Infos bei Musik und Bühne gibt es zu den PIRATEN hier, zu MIKADO dort.


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