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EINS, ZWEI, DREI



Schauspiel

Ein Spiel in einem Akt von Ferenc Molnár

JW

Drei Uhr nachmittags im Büro des Bankpräsidenten Norrison: Dieser ist soeben auf dem Sprung in den wohlverdienten Urlaub. Letzte Anweisungen an seinen Sekretär, dann will er seiner Familie in die Ruhe des Gebirges folgen. Da erscheint Lydia, die ihm anvertraute Tochter eines amerikanischen Geschäftsfreundes, in seinem Büro und macht ihm ein erschütterndes Geständnis. Sie hat heimlich einen Taxifahrer geheiratet und erwartet ein Kind von ihm. Was wird der amerikanische Autokönig wohl dazu sagen? In einer Stunde soll er mit seiner Frau am Bahnhof eintreffen.

Nur kurz sieht Norrison alle Hoffnungen auf eine lukrative Geschäftsbeziehung schwinden. Dann weiß er, was zu tun ist und setzt alles daran, aus dem frischgebackenen Ehemann den idealen Schwiegersohn zu machen. Aus Anton Fuss wird binnen einer Stunde und zahlreichen finanziellen Transaktionen der elegante Anton Graf Dubois-Schottenburg, Mitglied des Golfclubs und Chef eines Automobilkonzerns.

Mit EINS, ZWEI, DREI, 1929 uraufgeführt, hat Molnár ein Glanzstück an Tempo, Pointen und Spielwitz geschaffen, das als Drehbuchvorlage Billy Wilders gleichnamigen Film zu einem Komödienklassiker werden ließ. Das in einer Stunde Spieldauer auf Hochtouren ablaufende Stück zeigt obendrein gesellschaftskritische Züge. Die Figur des Norrison ist auch heute noch eine gelungene Karikatur auf den Großkapitalismus und seine Finanzmagnaten, die in einer auf Effizienz ausgerichteten Welt in dem unerschütterlichen Glauben agieren, alle und alles nach ihren Vorstellungen tanzen zu lassen.

Geeignete Kombinationswerke für den Einakter EINS, ZWEI, DREI sind z.B. OLYMPIA oder DER SCHWAN (mit einer prominenten weiblichen Hauptrolle) oder DER HERR VERTEIDIGER sowie SPIEL IM SCHLOSS (mit großer männlicher Hauptrolle für den Darsteller des Norrison). 


Deutschland

5 Damen
11 Herren

Mehrfachbesetzung oder Reduzierung der Besetzung sind nach Absprache möglich!

Wichtiger Hinweis: Dieses Stück diente als Vorlage für den gleichnamigen Billy-Wilder-Film, entspricht diesem in den Grundzügen der Handlung und ist nicht weniger amüsant. Vor allem die historische Fixierung der Handlung in den 1920er Jahren ist jedoch ein entscheidender Unterschied. Aus urheberrechtlichen Gründen darf Molnárs Stück bei einer Inszenierung nicht in dieser Hinsicht verändert werden; auch die Einfügung von Musik aus dem Film ist nicht zulässig.



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