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PANOPTIKUM



Schauspiel

Ein Spiel in einem Vorspiel und zwei Akten von Ferenc Molnár
Deutsch von Friedrich Torberg

JW

Der Direktor eines internationalen Panoptikums erklärt den Besuchern, was es mit den elf Wachsfiguren des „österreichischen Saales“ auf sich hat: Die hier versammelten Herrschaften wurden zu ihrer Zeit durch einen Skandal berühmt. Schauplatz war die österreichisch-ungarische Botschaft in Rom zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Prinzessin Anna, die von der Aristokratie vergötterte Frau des Botschafters Rudolf Kron-Leithen, hat sich in den Botschaftsangestellten Robert Thomas verliebt. Der Wiener Anwalt Dr. Block soll für eine schnelle Scheidung und schnelle Heirat sorgen. Kron akzeptiert die Entscheidung seiner Frau. Aber Thomas ist in Wirklichkeit ein Hauptmann des russischen Geheimdienstes, Krons Butler Diegelmann sein Vorgesetzter. Da Thomas, der sich aus Liebe zu Anna bislang weigerte, Dokumente an den russischen Geheimdienst zu übermitteln, inzwischen unter dem Verdacht des Hochverrats steht, stiehlt Diegelmann für ihn ein Dokument, das Thomas dann an einen russischen Geheimagenten weitergeben soll. Dieser willigt ein, übergibt das Papier aber nicht, sondern deponiert es in seiner Wohnung, wo es bei einer polizeilichen Hausdurchsuchung gefunden wird. Anna ist vernichtet. Diegelmann rettet die Situation, indem er den Diebstahl gesteht und Thomas’ aktive Spionage widerlegen kann. Bald ist er frei und kann Anna in Wien heiraten.

Molnár variiert in PANOPTIKUM eines seiner Lieblingsthemen, richtet aber seine satirische Absicht nicht nur gegen „die Verlogenheit der europäischen Aristokratie vor dem ersten Weltkrieg, sondern ebenso gegen die verlogenen Gesellschaftsstücke, in denen diese Aristokratie ein halbes Jahrhundert hindurch glorifiziert und als ein höherer, halbgottähnlicher Menschenschlag dargestellt wurde.“

Uraufführung: 8.01.1949, Kleines Theater am Zoo, Frankfurt


Deutschland

4 Damen
8 Herren

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