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SCHWAN, DER



Schauspiel

Stück in drei Akten von Ferenc Molnár

JW

Alexandra, Tochter von Prinzessin Beatrix, wurde von ihrem verstorbenen Vater liebevoll „der Schwan“ genannt. In anmutiger Schönheit und kühlem Stolz ähnelt sie dem majestätischen Tier, das unnahbar auf dem See seine Kreise zieht. Diese Eigenschaften ihrer Tochter sieht Beatrix als ideale Voraussetzungen für eine zukünftige Königin.

Prinz Albert, Thronfolger und gerade auf Brautschau in Europa, verbringt einige Tage auf dem Landsitz der Familie. Auf Schritt und Tritt steht er unter Beobachtung, wird nach dem kleinsten Anzeichen von Interesse an Alexandra gesucht. Doch der Prinz scheint gleichgültig und die Abreise naht. Um seine Aufmerksamkeit zu wecken, befiehlt Beatrix ihrer Tochter, mit dem jungen, gutaussehenden Hauslehrer Dr. Agi zu flirten. Nur widerstrebend gehorcht sie und weiht Agi in die Situation ein, ohne zu wissen, dass dieser leidenschaftlich in sie verliebt ist. Während eines Disputs zwischen Albert und Agi ergreift sie Partei für Letzteren und küsst ihn in einem Moment des Aufbegehrens auf den Mund. Der Skandal ist perfekt! Um Alexandras Ehre zu retten, legt schließlich ihr Onkel Hyazinth, ein Klosterbruder, den Kuss als Geste des Mitleids aus, und Albert hält endlich um ihre Hand an.

Molnár schildert in DER SCHWAN die verzweifelten Versuche aristokratischer Kreise zu Beginn des 20. Jahrhunderts, ihre Stellung mit allen Mitteln zu sichern, ohne Rücksicht auf individuelles Glück. Mit leicht ironischem Blick auf den untergehenden Adel, aber auch einem Hauch von Melancholie, ist dieses Stück gleichzeitig amüsantes Lustspiel und subtile Gesellschaftsstudie.

Im Dezember 1920 in Budapest uraufgeführt, wurde der Stoff dreimal in Hollywood verfilmt und 1956 mit Grace Kelly und Alec Guinness in den Hauptrollen zu einem rauschenden Publikumserfolg.


Deutschland

8 Damen
9 Herren

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